Geschichte SET-UP / Altrheingarde

Im Sommer 2000 hatten 5 Freunde aus Ginsheim eine Idee:

Alles begann mit ein paar Auftritten auf privaten Feiern - Playback Show und einige einfache Tanzschritte - das kam bei den Gästen so gut an („Macht das doch mal öffentlich…!“), dass man sich entschloss, eine Fastnachtsgruppe zu gründen, und damit in der Kampagne aufzutreten. Also setzten sich die 5 Männer - das waren Benno Hochhaus, Kurt Jungmann, Seppel Pfromm, Roger und Roman Rauch - zusammen und fingen an Ideen zu entwickeln und zu planen. Zusammen mit der eigens engagierten Gabi Zeller (die den Männern ja eigentlich nur mal schnell ein paar Tanzschritte beibringen sollte, und letztendlich bis zum Schluss der Gruppe als Trainerin erhalten blieb…) wurde ein erstes Programm für die Kampagne 2001 entwickelt. Es wurde fleißig geprobt und trainiert, dann war es soweit: Der erste öffentliche Auftritt bei einer Damensitzung, ausgerechnet im Kürfürstlichen Schloss zu Mainz! Mit viel Lampenfieber ging es auf die Bühne - und es wurde ein Riesenerfolg, denn es war eine neue Idee: Männer, die wirklich tanzen konnten! Danach wurde bis in die frühen Morgenstunden in der „Kleinen Hexe“ in Ginsheim gefeiert, die Wirtin Erika machte Pausenbrote - seitdem hat Proviantmeister Roger immer Pausenbrote im Korb, wenn die Gruppe in der Kampagne unterwegs ist. Im selben Jahr gewann SET-UP (der Name wurde zwischenzeitlich während eines Wochenendausfluges der Gruppe gefunden) ein Männertanzturnier in Massenheim. Das war der Beginn einer Erfolgsgeschichte…

SET-UP entwickelte sich weiter, neue Tänzer kamen hinzu, andere verließen die Gruppe. Es ging steil nach oben. Ein Auftritt in der Karnevalshochburg Köln im Jahr 2004 war ein Riesenerfolg. Bei der Fastnachtssitzung des Hessischen Rundfunks "Da zucke die Tucke" hatte SET-UP im Jahr 2005 ihren ersten Fernsehauftritt. So erreichte die Gruppe auch einen beachtlichen vierten Platz beim “Grand Prix der strammen Waden“, einer Live-Fernsehshow des Hessischen Rundfunks im Jahr 2006. In den Jahren 2007 und 2008 errang              SET-UP den Titel des Rheinhessen-Meisters im Männertanz. Auftritte zur Kampagnen-Eröffnung, zur Altweiberfastnacht und zum "Tanz auf der Lu" am Fastnachtssonntag - alle auf der großen Bühne am Schillerplatz in Mainz - waren immer ein absolutes Highlight und trugen ebenfalls zur Popularität von „SET-UP“ bei.

 

Oft kopiert, doch nie erreicht, war dann im Jahr 2011, nach 11 Jahren mit dem aktiven Tanzen Schluss. Aber nach einem Jahr „Fastnachtsabstinenz“ meldete sich die Gruppe im Jahr 2013 als „SET-UP reloaded“ mit neuem Namen, neuem Programm und neuen Aktiven wieder auf der närrischen Bühne zurück! 

Im Jahr 2014 schließlich, wurde die Idee geboren, eine Garde zu gründen. Keine klassische Fastnachtsgarde sollte es sein, das Ziel war vielmehr, die Mainzer Garden ein wenig auf die Schippe zu nehmen, und mit witzigen Dialogen und Liedern, der Mainzer Fastnacht den Spiegel vorzuhalten. (So entstanden Lieder wie „Skandal im Fastnachtssaal“, „Manchmal kommt es anders als man denkt“ oder „Is er hart, is er weich“). Was lag näher, als bei der Namensgebung auf den Fluss zurückzugreifen, an dem die Vaterstadt der Aktiven liegt - so ist die Gruppe nun als „Die Altrheingarde“ in der Mainzer Fassenacht unterwegs. Wenn die Gardisten dann in roter Gardeuniform, schwarzen Lederhosen und roten „Chucks“ auf der Bühne erscheinen, dürfen natürlich Obermaschores, Uffstumber, Fahneschwenker, Mundschenk, Rittmeister und auch ein Schissmellche nicht fehlen.

Gleich im ersten Jahr konnte Fastnachtslegende Oliver Mager als Songschreiber der Gruppe gewonnen werden. Das Gardelied „Ich werd‘ Gardist“ oder der Song „Des Lebe is schee“, haben sich mittlerweile zum Ohrwurm entwickelt und werden vom Publikum begeistert mitgesungen. Bis zum heutigen Tage ist die Altrheingarde stolz und glücklich über die professionelle und freundschaftliche Zusammenarbeit mit Oliver Mager und freut sich auf viele weitere erfolgreiche Jahre mit ihm.

Das Erfolgsrezept der Gruppe war und ist schon immer einfach: „Die Altrheingarde“ versucht „etwas rüberzubringen“ - gute Laune aufs Publikum zu übertragen, es zu begeistern und zum Mitmachen zu animieren. Das funktioniert allerdings nur mit einer perfekten Show und guter Ausstrahlung. Dahinter stecken natürlich harte Arbeit und viele Proben.

Die Gruppe steht unter der Leitung von „Obermaschores“ Benno Hochhaus. Zuständig für die Planung und Koordination der Termine ist Christian Schäfer. Die bereits angesprochenen Auftritte auf der großen Bühne auf dem Schillerplatz gehören ebenso dazu, wie die Auftritte auf zahlreichen Fastnachtssitzungen und Benefizveranstaltungen sowie die Teilnahme am Mainzer Rosenmontagszug mit einem eigenen Wagen.

Eine besondere Ehre wurde der Altrheingarde bereits im ersten Jahr ihres Bestehens zuteil: Die Gruppe wurde mit dem Brauchtumsorden der Stadt Ginsheim-Gustavsburg ausgezeichnet!

Am 09. April 2016 schließlich, wurde es offiziell: Aus der „losen Verbindung“ einiger Leute, die Spaß an der Fassenacht hatten, wurde ein Verein, der ein paar Wochen später auch ins Vereinsregister Darmstadt eingetragen wurde. Somit trägt der Verein nun den Namen „Altrheingarde Ginsheim e.V.“. Erster Präsident des Vereins wurde Benno Hochhaus, Schatzmeister Torsten Reinheimer, Schriftführer Roman Rauch und Beisitzer Christian Mahlmeister komplettierten den Vorstand.

Ebenfalls im Frühjahr 2016 wurde, aufgrund vieler Nachfragen von Fans und Publikum, der Entschluss gefasst eine CD einzuspielen. Das Repertoire an eigenen Liedern war mittlerweile groß genug, so ging es nach Mainz ins Tonstudio. Nach mehreren Aufnahmeterminen war es dann soweit: Unter dem Titel „Des Lebe is schee!“ präsentierte die Altrheingarde im Sommer ihre erste eigene CD!

Im Dezember 2016 schließlich, wurde Obermaschores Benno Hochhaus in Anerkennung seiner jahrelangen Verdienste um die Mainzer Fassenacht der Mainzer Stadtorden verliehen.

Seit 2017 steht die Altrheingarde als reine Gesangsgruppe auf der Bühne. Die Entwicklung, weg von der Comedy- und Gesangssparte, hin zur reinen Gesangsgruppe, in Verbindung mit dem Engagement einer professionellen Gesangstrainerin, führte und führt zu immer größerem Erfolg der Altrheingarde, sowohl inner-, als auch außerhalb der Stadtgrenzen von Mainz.

So bekam die Gruppe auch die Gelegenheit, bei der Aufnahme des Videos „Bei uns in Meenz“, einer vom MCV initiierten und von vielen namhaften Vereinen und Aktiven links und rechts des Rheines unterstützten DVD-Produktion, mitzuwirken. Der Erlös aus dem Verkauf fließt in die Aktion „Leser helfen“ der Allgemeinen Zeitung Mainz.

Der Ohrwurm und Schunkelklassiker: „Am Dom entlang“, ebenfalls von Oliver Mager geschrieben, wurde im Sommer 2018 ebenfalls im Tonstudio eingesungen und steht als Download auf der Homepage, bzw. auf Facebook zur Verfügung.

Das Neue Lied der Kampagne 2019 - „Endlich Fassenacht“ - diesmal komponiert und getextet von Ex-Spassmacher Jens Meireis aus Flörsheim, kommt beim Publikum wieder gut an und hat das Potential, sich gleichermaßen zum Fastnachtshit zu entwickeln.

 

Eine kleine Revolution gibt es in diesem Jahr obendrein: Erstmals wird eine Gardistin die Gruppe gesanglich verstärken. Nicole Noll, die unter anderem schon bei den „Konfettis“ aus Ingelheim ihre gesanglichen Qualitäten unter Beweis gestellt hat, mischt seit diesem Sommer die (bisherige) Männertruppe gewaltig auf.

Neben Nicole konnte die Garde auch Edmund Bott, ehemals aktiv bei den “Kostem Harmonists“, als neuen Bühnenaktiven begrüßen.

Übrigens: Seit diesem Jahr ist die Altrheingarde auch offiziell in den Kreis der Aktiven des MCC aufgenommen.

Letztendlich mitverantwortlich für den Erfolg sind auch die Vereine, die nach dem Ende von „SET-UP“ Benno und seinen Jungs auch als Altrheingarde weiterhin die Treue gehalten haben. Diese Vereine gaben der Gruppe den Raum zum Ausprobieren neuer Ideen und Hilfe zur Findung ihres Stils. Ohne deren Treue wäre die Altrheingarde heute nicht da wo sie jetzt ist. Dafür ein herzliches Dankeschön!

 

Bleibt noch zu erwähnen, dass im Frühjahr 2019 die Altrheingarde auch Mitglied der Sport- und Kulturgemeinde Ginsheim wurde und so die Möglichkeit hat, sich verstärkt ins Ginsheimer Vereinsleben einzubringen.

 

So schaut „Die Altrheingarde“ - mit mittlerweile 13 Aktiven personell verstärkt - optimistisch in die Zukunft, denn: Des Lebe is schee!

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