2015/16 - Des Lebe is schee

Des Lebe is schee

 

Eine Männergrippe ist schon was schlimmes. Nicht nur für Männern sondern auch für Frauen, denn "Wenn Männer einmal leiden, sind Frauen nicht zu beneiden".

Trotz Schnupfen lassen wir uns den Spaß an der Fassenacht und vorallem nicht am Leben nehmen.

Denn "Des Lebe is schee"!!!

Das war sie also - die Kampagne 2016.

Kurz und knackig, mit einem ungewöhnlichen Ende zwar, aber trotzdem für die Altrheingarde super geil und erfolgreich. Aber der Reihe nach.

Nach einer Generalprobe im Dezember, bei der es durchaus auch einige kritische Stimmen zu Programm und Performance der Gruppe gab, wurde das Programm noch punktuell verändert und so fuhren wir optimistisch zum ersten Auftritt nach Schierstein. Und Bingo - alles richtig gemacht. Der Auftritt war ein voller Erfolg, das Publikum war begeistert - und wir auch. Danach ging es entspannt in den Partykeller, und die Kampagneneröffnung (inklusive traditioneller Fahnenhissung) wurde gebührend gefeiert.

Zwei Tage später stand bereits das nächste Highlight auf dem Programm - Ordensfest der Erbenheimer Brummer im Hotel Oranien in Wiesbaden. Ein Auftritt, der zur besonderen Herausforderung wurde, weil sich vor Ort herausstellte, dass es nur ein Mikrofon (für drei Sänger) gab. Kurzerhand fiel die Entscheidung: Ok, wir gehen ohne Mikro raus. Genau richtig, die Sänger „schwärmten“ im Saal aus und bereits nach kurzer Zeit sang und klatschte das Publikum begeistert mit - und das mittags um 12:00 Uhr. Dieser mehr oder weniger improvisierte Auftritt brachte uns schließlich noch ein weiteres Highlight ein - doch davon später mehr.

Es folgten weitere Auftritte auf diversen Sitzungen, die Gruppe wurde sicherer, die Performance  immer besser.

Dann der nächste Knaller - Närrische Weinprobe des KCV im Kloster Eberbach in Eltville. Es ist schon etwas ganz besonderes, mit dem Komitee des KCV in den großen Saal dieses historischen Gemäuers einlaufen zu dürfen, und vor den geladenen Gästen (neben anderen Größen der Mainzer Fastnacht) das eigene Programm darzubieten, und die eigenen Lieder zu singen. Das vergisst man nicht so schnell.

Nach Blitzeis mit spiegelglatten Straßen (das an der Gruppe nicht ganz spurlos vorüber ging), ziemlich eigenartigen An- bzw. Absagen, Veranstaltungen, von denen man aus verschiedensten Gründen, ohne aufzutreten, unverhofft wieder abfuhr, aber auch vielen tollen Sitzungen mit bärenstarken Auftritten, bogen wir schon langsam auf die Zielgerade dieser kurzen Kampagne ein.

Die letzte Woche vor dem Fastnachtswochenende - immer vollgepackt mit Terminen und dem „Auftrittsmarathon“ am Altweiberdonnerstag - endete traditionsgemäß mit dem gemeinsamen Anschauen der Fernsehsitzung in „Rosel’s Likörbüdche“. Vielen Dank Rosel - immer wieder schee bei dir!

Fastnachtssamstag - nachmittags zwei Auftritte in der Fastnachtsabteilung der „Galeria Kaufhof“ in Mainz. Dann abends das bereits oben erwähnte Highlight. Nach dem Auftritt beim Ordensfest der Erbenheimer Brummer sprach uns der Sitzungspräsident des Bessunger Karnevalvereins an, ob wir an diesem Abend Zeit hätten - hatten wir. Also machten wir uns ohne große Erwartungen auf nach Darmstadt. Nach einem Zwischenstopp im Darmstädter Braustüb‘l (sehr leckeres Bier!!!) kamen wir zu späterer Stunde dann am Auftrittsort an - und waren ziemlich geplättet. Orangerie Darmstadt, ein historisches Schlösschen in einem wunderschönen Park und einem prunkvollen Sitzungssaal. Bei dieser Kulisse war der Aufritt zum Sitzungsfinale ein Selbstläufer und unser persönliches Finale der Saalfastnacht.

Auch der Fastnachtssonntag sollte noch eine Überraschung bereithalten. Doch zunächst der Auftritt auf der großen Bühne auf dem Schillerplatz, „Tanz auf der LU, moderiert von Thomas Neger. Seit Jahren einfach überwältigend, auf dieser Bühne zu stehen und bis hin zum Theater nur Menschen zu sehen. Thomas - wir kommen jedes Jahr gerne wieder.

Nach einem spontanen Auftritt im „Flehlappe“, bei dem wir erleben durften was echte „Meenzer Kneipenfassenacht“ ist, plagte noch einige Aktive der Hunger und so ging es zum Thailänder gegenüber der Geschäftsstelle des MCV. Während des Essens schlug die Nachricht wie eine Bombe ein: Der Rosenmontagszug ist abgesagt!!! Zufälligerweise kamen wir vor dem Restaurant mit einem Fernsehteam des SWR ins Gespräch, das beim MCV einige Stimmen wegen des abgesagten Zuges einfangen wollte, und so verabredete man sich für den nächsten Tag zum Interview und zum Drehtermin.

Dann, Rosenmontag, es regnete in Strömen, war es soweit: Unter Begleitung des filmenden Fernsehteams zog die Altrheingarde samt Fans und Freunden vom Fischtor in den „Specht“, unserer Feierlocation des Abends, wo die ungewöhnliche Kampagne 2016 ihren Abschluss fand. Der Fernsehbericht wurde übrigens am selben Abend noch im SWR gesendet und sogar in der 20:00 Uhr Tagesschau waren wir zu sehen. Okay, es waren grade mal 3 Sekunden, aber selbst das schafft ja schließlich auch nicht jeder!

Bleibt noch übrig, uns bei allen zu bedanken, die uns auch dieses Mal wieder unterstützt und geholfen haben, allen voran unseren Frauen, bzw. Freundinnen - Mädels, ohne Euch würde das alles nicht funktionieren. Dann natürlich bei unseren Fahrern, Schminkmäusen, Technikern, den „Golden Girls“ und sonstigen guten Geistern. Und nicht zuletzt bei Oliver Mager, der uns auch in diesem Jahr wieder einen geilen Song geliefert hat. Oli - vielen Dank - Des Lebe is schee!!! Wir hoffen, dass Du uns noch viele Jahre unterstützt.

Ach ja - unser nächstes Projekt wird eine CD mit unseren Liedern sein. Wir freuen uns schon auf die Aufnahmen im Studio!

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